Geschichte

Bewegung, kein Stillstand !

Unser Verein im geschichtlichen Überblick

Autor: Klaus B.Gablenz
Die Zeit bis zum 2.Weltkrieg

Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts gab es keine auch nur annähernd systematische Kriegskrankenpflege, keine gesicherten Einrichtungen zur Unterbringung und Behandlung von Verwundeten, geschweige denn eine Vorsorge durch Bereitstellung von Hilfskräften in ausreichender Zahl und mit angemessener Ausrüstung und Ausbildung.

Im Jahre 1859 reiste der Schweizer Geschäftsmann Henry Dunant (s.Bild) nach Italien, um dort mit dem französischen Kaiser Napoléon III über seine Probleme beim Erhalt von Landkonzessionen im französisch besetzten Algerien zu sprechen. Dabei wurde er am 24. Juni 1859 in der Nähe des kleinen Ortes Solferino Zeuge der Schlacht von Solferino und San Martino, in deren Verlauf an einem einzigen Tag rund 40.000 Soldaten getötet oder verwundet wurden. Die völlig unzureichende medizinische Versorgung und Betreuung sowie das Leid der verwundeten Soldaten entsetzten ihn so sehr, dass er den ursprünglichen Zweck seiner Reise völlig vergaß und sich mehrere Tage lang der Versorgung der Verwundeten sowie der Organisation von Hilfsmaßnahmen widmete. Unter dem Eindruck dieser Erlebnisse schrieb er ein Buch, welches er 1862 unter dem Titel „Eine Erinnerung an Solferino“ auf eigene Kosten veröffentlichte und an führende Persönlichkeiten aus Politik und Militär in ganz Europa verschickte. Neben einer sehr eindringlichen Schilderung dessen, was er 1859 erlebte, regte er in diesem Buch die Bildung von freiwilligen Hilfsorganisationen an, die sich in Friedenszeiten auf Hilfe für Verwundete im Krieg vorbereiten sollten. Des Weiteren forderte er den Abschluss von Verträgen, in denen die Neutralität und der Schutz der Kriegsverwundeten und der sie versorgenden Personen sowie aller für sie getroffenen Einrichtungen gesichert werden sollte.

In seiner Heimatstadt Genf gründete Henry Dunant am 9. Februar 1863 mit vier weiteren Bürgern - dem Juristen Gustave Moynier, den Ärzten Louis Appia und Théodore Maunoir sowie dem Armeegeneral Guillaume-Henri Dufour - als Kommission der Genfer Gemeinnützigen Gesellschaft ein Komitee der Fünf zur Vorbereitung einer internationalen Konferenz zur Umsetzung seiner Ideen. Bereits acht Tage später beschlossen die fünf Gründungsmitglieder die Umbenennung der Kommission in Internationales Komitee der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege. Vom 26. bis zum 29. Oktober des gleichen Jahres fand auf Anregung des Komitees eine Internationale Konferenz in Genf statt, „[…] die über die Mittel beraten soll, mit denen man der Unzulänglichkeit der Sanitätsdienste im Felde abhelfen könnte […]“ (Zitat aus der Einladung zu dieser Konferenz). Insgesamt 36 Personen nahmen an dieser Konferenz teil, und zwar 18 offizielle Delegierte von Regierungen ihrer jeweiligen Länder, sechs Delegierte verschiedener Vereine und Verbände, sieben nicht offizielle ausländische Teilnehmer und die fünf Mitglieder des Internationalen Komitees. Die auf dieser Konferenz durch offizielle Delegierte vertretenen Länder waren Baden, Bayern, Frankreich, Großbritannien, Hannover, Hessen, Italien, Niederlande, Österreich, Preußen, Russland, Sachsen, Schweden und Spanien. Zu den Beschlüssen und Forderungen dieser Konferenz, welche am 29. Oktober 1863 in Form von Resolutionen angenommen wurden, zählten unter anderem:

  • die Gründung nationaler Hilfsgesellschaften für Kriegsverwundete
  • die Neutralisierung der Verwundeten
  • die Entsendung freiwilliger Pflegekräfte für Hilfeleistungen auf das Schlachtfeld
  • die Organisation und Durchführung weiterer internationaler Konferenzen
  • die Einführung eines Kenn- und Schutzzeichens in Form einer weißen Armbinde mit rotem Kreuz

Bereits ein Jahr später kam es auf Einladung der Schweizer Regierung an alle europäischen Länder sowie an die Vereinigten Staaten von Amerika, Brasilien und Mexiko zu einer diplomatischen Konferenz, an der 26 Delegierte aus 16 Staaten teilnahmen. Am 22. August 1864 wurde während dieser Konferenz die erste Genfer Konvention „betreffend die Linderung des Loses der im Felddienst verwundeten Militärpersonen“ durch Vertreter von zwölf Staaten unterzeichnet. In dieser Konvention wurden in zehn Artikeln die Vorschläge zum Schutz und zur Neutralisierung der Verwundeten, des Hilfspersonals und der entsprechenden Einrichtungen verbindlich festgelegt. Des Weiteren enthielt die Konvention zwei Bedingungen zur Anerkennung einer nationalen Gesellschaft:

  • Die nationale Gesellschaft muss zuvor von der Regierung ihres Landes anerkannt worden sein.
  • Die Regierung des betreffenden Landes muss zuvor der Genfer Konvention beigetreten sein.

Bereits 1864 entstanden auch die ersten nationalen Gesellschaften in Belgien, Dänemark, Frankreich, Oldenburg, Preußen, Spanien und Württemberg. Am 16. April 1864 nahmen an den Düppeler Schanzen erstmals Hilfskräfte und, mit Dr. Louis Appia und dem holländischen Hauptmann Charles Van de Velde, auch offizielle Delegierte unter dem Zeichen des Roten Kreuzes an einem Krieg teil. 1867 fand unter Beteiligung von Vertretern von neun Regierungen, 16 nationalen Rotkreuzgesellschaften und des Internationalen Komitees die erste Internationale Rotkreuzkonferenz statt.

Im gleichen Jahr musste Henry Dunant aufgrund des desolaten Verlaufs seiner Geschäfte in Algerien seinen Bankrott erklären und Genf verlassen. Nachdem Gustave Moynier bereits 1864 den Vorsitz des Internationalen Komitees übernommen hatte, wurde Henry Dunant nun auch vollständig aus dem Komitee ausgeschlossen. In den folgenden Jahren kam es in nahezu allen Ländern Europas zur Gründung von nationalen Rotkreuz-Gesellschaften – der Deutsch-Französische Krieg 1870/71 demonstrierte eindrücklich deren Notwendigkeit. Preußen verfügte über eine gut mit Personal und Material ausgestattete Rotkreuz-Gesellschaft, die organisatorisch eng mit dem preußischen Heer zusammenarbeitete. Aufgrund dessen lag die Zahl der preußischen Soldaten, die an Krankheit oder Verwundung starben, unter der Zahl der im Feld Gefallenen. Auf der anderen Seite verfügte Frankreich nur über eine unzureichend vorbereitete Rotkreuz-Gesellschaft, was zur Folge hatte, dass auf französischer Seite die Zahl der durch Krankheit oder Verwundung verstorbenen Soldaten dreimal höher war als die Zahl der gefallenen Soldaten. In diesem Krieg beteiligten sich auch erstmals andere Rotkreuz-Gesellschaften wie die Russlands, der Schweiz, Irlands und Luxemburgs durch die Entsendung von Ärzten und Sanitätern in größerem Umfang an der sanitätsdienstlichen Versorgung. Clara Barton, die spätere Gründerin des Amerikanischen Roten Kreuzes, erhielt für ihren Einsatz in diesem Krieg von Kaiser Wilhelm I. das Eiserne Kreuz verliehen. In der Folge des Krieges fand die für 1873 in Wien geplante Internationale Rotkreuzkonferenz nicht statt, und erst 1888 kam es in Genf wieder zu einer solchen Konferenz.

1876 bekam das Internationale Komitee den noch heute gültigen Namen Internationales Komitee vom Roten Kreuz (frz. Comité international de la Croix-Rouge, CICR – engl. International Committee of the Red Cross, ICRC).

Fünf Jahre später wurde in den Vereinigten Staaten von Amerika auf Initiative von Clara Barton das Amerikanische Rote Kreuz gegründet. Immer mehr Staaten unterzeichneten die Genfer Konvention und respektierten diese auch weitestgehend in kriegerischen Auseinandersetzungen. Im Jahr 1901 erhielt Henry Dunant, zusammen mit dem französischen Pazifisten Frédéric Passy, den erstmals verliehenen Friedensnobelpreis. Die Glückwünsche, die das Komitee anlässlich der Preisverleihung übermittelte, bedeuteten für ihn nach 34 Jahren die späte Rehabilitierung und ausdrückliche Anerkennung seiner Verdienste für die Entstehung des Roten Kreuzes. Neun Jahre später starb Henry Dunant in Heiden (Schweiz), zwei Monate nach Gustave Moynier.

Nur fünf Jahre später wurde in Elsenz der Frauenverein von Pfarrer Kunz gegründet. Dieser hatte im Februar 1908 bereits 137 Mitglieder aufzuweisen. In Zeiten wirtschaftlichen Vermögens zeigte sich der Zusammenhalt in der Gemeinde Elsenz in einer vorbildlichen Weise. Im gleichen Jahr – 1908 – ersuchte der damalige Pfarrer Herbold um Aufnahme in den Schwesternverband des badischen Frauenverbands, u.a., um eine Krankenschwester im Ort anzustellen. Bereits am 1.März 1908 wurde dieser angestrebte Zweigverband gegründet.

Gründungsmitglieder waren u.a. die ersten Vorstände Frau Pfarrerin Herbold, Frau Bürgermeisterin Müller, Frau Oberlehrer Balschenbach, Frau Gemeinderat Huber und Frau Kirchengemeinderat Hockenberger.

Auf der Gründungsversammlung wurden bereits große Ziele ins Auge gefasst:

  • Die Einrichtung und Leitung einer Kleinkinderschule
  • Die Förderung des Handarbeits- und Haushaltsunterrichts in der Vollks- und Fortbildungsschule in Elsenz
  • Die Einrichtung einer Krankenpflegestation
  • Die Ausbildung einer Landeskrankenpflegerin und
  • Die Unterstützung von Armen, Kranken und Wöchnerinnen.

Der Erste Weltkrieg stellte alle Hilfsorganisationen vor große Herausforderungen. Selbst aus den USA und Japan waren Rotkreuzschwestern zur Unterstützung der Sanitätsdienste der betroffenen europäischen Länder im Einsatz.

Am 15. Oktober 1914, unmittelbar nach Kriegsbeginn, richtete das IKRK seine Internationale Zentralstelle für Kriegsgefangene ein, welche Ende 1914 bereits 1.200 vorwiegend freiwillige Mitarbeiter beschäftigte. Im Verlauf des gesamten Krieges übermittelte die Zentralstelle ca. 20 Millionen Briefe und Mitteilungen, fast 1,9 Millionen Pakete und Geldspenden in Höhe von ca. 18 Millionen Schweizer Franken an Kriegsgefangene aller beteiligten Staaten. Ferner kam es durch Vermittlung der Zentralstelle zum Austausch von ca. 200.000 Gefangenen. Die Kartei der Zentralstelle, die in den Jahren von 1914 bis 1923 entstand, enthält rund sieben Millionen Karteikarten. Sie führte in ca. zwei Millionen Fällen zur Identifizierung von Gefangenen und damit zu einem Kontakt zwischen den Gefangenen und ihren Angehörigen. Die gesamte Kartei kann heutzutage als Leihgabe des IKRK im Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum in Genf besichtigt werden, wobei eine Einsichtnahme weiterhin dem IKRK vorbehalten bleibt.

Das IKRK überwachte während des gesamten Krieges die Einhaltung der Genfer Konvention in der Fassung von 1906 und leitete Beschwerden über Verstöße an die beteiligten Staaten weiter. Des Weiteren protestierte das IKRK gegen die Verwendung von chemischen Kampfstoffen, welche im Ersten Weltkrieg erstmalig zum Einsatz kamen. Ohne Mandat durch die Genfer Konvention setzte sich das IKRK auch für die vom Krieg betroffene Zivilbevölkerung ein, insbesondere in besetzten Territorien, wo das IKRK auf die Haager Landkriegsordnung als rechtverbindliche Vereinbarung zurückgreifen konnte. Ebenfalls basierend auf der Haager Landkriegsordnung waren die Aktivitäten des IKRK im Bezug auf Kriegsgefangene, wozu neben dem bereits beschriebenem Suchdienst und Informationsaustausch vor allem der Besuch von Kriegsgefangenenlagern gehörte. Insgesamt wurden im Kriegsverlauf 524 Lager in ganz Europa durch 41 Delegierte des IKRK besichtigt.

In Elsenz selbst finden sich in dieser Zeit nur geringe Hinweise auf das Bestehen oder das Betreiben des Frauenvereins. Die Not war sicherlich groß, lag man doch in Bereichen, die auch durch Flüchtlingsscharen geprägt waren. Aus einem Kriegsbericht ist bekannt, dass der Frauenverein Elsenz die Aufgabe hatte, Wolle zu beschaffen und in gemeinsamen Arbeitsstunden im Pfarrhaus zu verstricken. An angehörige Kriegsteilnehmer versandte man Socken, Kniewärmer und Sturmhauben. Zum gleichen Zweck wurden Bettücher und Hemden gesammelt und versandt. Dem Landesverein vom roten Kreuz wurden Geldspenden in Höhe von 840 Mark ausgehändigt. Darüber hinaus wirkte man an Geldsammlungen (z.B. „Kaiserspende“, „Frauendank“ und „für Ostpreußen“) mit.

Die weitere Repatriierung der Gefangenen aus dem 1.Weltkrieg wurde ab 1920 vom neu gegründeten Völkerbund unter der Verantwortung seines Hochkommissars für die Heimschaffung der Kriegsgefangenen Fridtjof Nansen übernommen. Sein Mandat wurde später ausgeweitet auf die Unterstützung und Versorgung von Kriegsflüchtlingen und Vertriebenen. Zu seiner Unterstützung für diese Tätigkeiten wählte er zwei Delegierte des IKRK als seine Stellvertreter.

1923 entschied sich das Komitee, das seit der Gründung nur Genfer Bürgern die Mitgliedschaft gestattete, diese Festlegung zugunsten einer Einschränkung auf Schweizer Staatsangehörige aufzuheben.

1920 war auch die Zeit, wo wir wieder direkten Zugriff auf die Tätigkeit des Frauenvereins Elsenz erhalten, der die Kriegswirren überstanden hat. In einem Schreiben vom 17.Februar 1920 werden finanzielle Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der „Krankenstation Elsenz“ dokumentiert, die vom Frauenverein unterhalten und finanziell getragen wurde.

Die Jahre 1921, 1922 und 19223 waren geprägt durch einen rapiden Geldwerteverfall. Dieser Entwertung trug man im Frauenverein Elsenz dadurch Rechnung, dass im Jahre 1923 der Mitgliedsbeitrag nicht in Reichsmark, sondern in Eiern geleistet wurde. Es ist in einem Jahresbericht des Frauenvereins vom 27.Juni 1924 auch dokumentiert, dass man – anhaltend – noch immer Not hatte, die Krankenpflegestation finanziell aufrecht zu erhalten. Zum 31.12.1924 zählte der Verein 283 Mitglieder (!).

Als direkte Folge des Ersten Weltkrieges im Hinblick auf das Humanitäre Völkerrecht kam es ein Jahr nach diesem Protokoll durch ein zusätzliches Protokoll zur Genfer Konvention zum Verbot des Einsatzes von erstickenden und giftigen Gasen sowie bakteriellen Kampfstoffen zur Kriegsführung. Des Weiteren wurde 1929 die Erste Genfer Konvention erneut überarbeitet und eine neue Konvention „über die Behandlung von Kriegsgefangenen“ angenommen. Die Ereignisse des Ersten Weltkrieges und die entsprechenden Aktivitäten des IKRK hatten für das Komitee eine deutliche Aufwertung seines Ansehens und seiner Autorität gegenüber der Staatengemeinschaft und eine Ausweitung seiner Kompetenzen zur Folge.

1926 war – wiederum aufgrund akutem Geldmangel – ein erheblich turbulentes Jahr. Einmal wird von „subversiven Elementen“ der Austritt des Frauenvereins aus dem badischen Frauenverei erklärt. Wohl um einen ausreichenden Grund zu finden, distanzierte man sich auch inhaltich vom Frauenverein und gliederte sich dem Gedankengut der evangelischen Diakonissenvereine an, die bis dato auch die Hauptträger der örtlichen Kranken – und Pflegestation waren. Nichts destotrotz schaffte des der hiesige Pfarrer Brauch, die beteiligten Damen in einer Sitzung vom 27.August 1926 wieder auf den Ortsverein einzuschwören. Der wahre Grund des versuchten Austritts zeigte sich in diesem Protokoll: der chronische Geldmangel. So konnte man offensichtlich nicht mehr als 10 RM aufbringen, obwohl der badische Frauenverein 25 RM einforderte. Das „Auflösungsmanöver“ war sichtlich von Erfolg gekrönt, wurde dem Frfauenverein Elsenz doch am 30.August 1926 bescheinigt, auch künftig nur 10 RM zahlen zu müssen.

Im Jahre 1928 wurde dem Frauenverein ein kleiner Bauplatz für die Einrichtung einer Kinderschule geschenkt mit der Pflicht, dass dieser Platz innerhalb von 20 Jahren für diesen Zweck zu nutzen ist, andernfalls das Grundstück an den Ausgeber zurückfällt. Bei einer Sammlung im gleichen Jahr wurden 625 RM aufgebracht, wobei der (leider anonym gebliebene) Protokollschreiber mit Verbitterung mitteilt „ bei der ersten Sammlung.... haben die sogen. Reichen im Ort ganz versagt...“.

Bereits auf der Internationalen Rotkreuzkonferenz 1934 wurde erstmals ein Entwurf für eine Konvention zum Schutz der Zivilbevölkerung während eines Krieges angenommen. Die meisten Regierungen zeigten nicht genug Interesse an einer Umsetzung, so dass es vor dem Beginn des Zweiten Weltkriegs nicht zu einer entsprechenden diplomatischen Konferenz zur Annahme dieser Konvention kam . Ohnehin schien es – nicht nur weltpolitisch, sondern auch im kleinen Kreis – als ob die charikative Bewegung kurz vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten noch einmal tief Atem holte.

In Elsenz selbst ging der Frauenverein – wie vielen Vereinen – einem bedauerlichen Ende zu. Während der Verein am 1.April 1937 noch stattliche 336 aktive Mitglieder aufwies, begann ab Juni des gleichen Jahres aus „polizei- politischen Gründen“ die Registrierung und kurz danach die Gleichschaltung aller Vereinstätigkeiten. Wie dies in Elsenz allgemein ablief, kann heute niemand mehr verlässlich sagen – es fehlt an ausreichenden Zeitzeugen. Sicher ist, dass der Geist der Nächstenliebe viele Elsenzer Bürger sicher nicht verlassen hat – wenngleich die Zeiten schwer genug waren.

Der 2.Weltkrieg und das rote Kreuz

Basis der Tätigkeit des Roten Kreuzes während des Zweiten Weltkrieges waren die Genfer Konventionen in der Fassung von 1929. Die Aktivitäten des konzentrierten sich analog zum Ersten Weltkrieg auf die Überwachung der Kriegsgefangenenlager, die Hilfe für die Zivilbevölkerung und der Informationsaustausch über Gefangene und vermisste Personen. Im gesamten Kriegsverlauf kam es zu 12.750 Besuchen von Kriegsgefangenenlagern in 41 Ländern durch 179 Delegierte. In der Zentralauskunftsstelle für Kriegsgefangene waren während dieses Krieges ca. 3.000 Menschen beschäftigt. Ihre Kartei umfasste ca. 45 Millionen Karten, ca. 120 Millionen Nachrichten wurden vermittelt. Ein großes Problem für die Arbeit des Roten Kreuzes war die Gleichschaltung des Deutschen Roten Kreuzes in der Zeit des Nationalsozialismus und die damit verbundenen massiven Einschränkungen in der Zusammenarbeit mit dem DRK im Bezug auf die Deportation der Juden aus Deutschland und den Massenmord in den Vernichtungs- und Konzentrationslagern. Erschwerend kam auch die Tatsache hinzu, dass mit der Sowjetunion und Japan zwei Hauptmächte des Krieges nicht der Genfer Konvention „über die Behandlung von Kriegsgefangenen“ von 1929 beigetreten waren.

Es gelang dem IKRK während des gesamten Krieges nicht, bei den nationalsozialistischen Machthabern die Gleichstellung der in den Konzentrationslagern internierten Menschen mit Kriegsgefangenen zu erreichen. Aufgrund der Befürchtung, durch ein weiteres Beharren auf entsprechenden Forderungen seine Aktivitäten für Kriegsgefangene und damit seine völkerrechtlich legitimierte Mission zu gefährden, unterließ das IKRK weiterführende Bemühungen in dieser Hinsicht. Aus dem gleichen Grund, und wegen einer möglichen Gefährdung seiner Neutralität, unternahm das IKRK nur zögerliche und unzureichende Schritte bei den Alliierten im Hinblick auf seine Kenntnisse über die Existenz der Vernichtungslager und die Deportation der jüdischen Bevölkerung. Erst ab November 1943 war es dem IKRK erlaubt, Pakete an diejenigen KZ-Insassen zu schicken, deren Namen und Aufenthaltsort dem Komitee bekannt waren und die keinen verschärften Haftbedingungen unterlagen. Durch die Empfangsbestätigungen, die neben den Empfängern oft auch von mehreren anderen Insassen unterzeichnet waren, gelang es dem IKRK, ca. 105.000 Menschen in den Lagern zu registrieren und insgesamt 1,1 Millionen Pakete zu verschicken, vorwiegend in die Lager Dachau, Buchenwald, Ravensbrück und Oranienburg-Sachsenhausen.

Am 12. März 1945 erhielt der damalige IKRK-Präsident Carl Burckhardt von SS-General Ernst Kaltenbrunner die Zusage, dass IKRK-Delegierten Zugang zu den Konzentrationslagern gewährt werden würde. Dies galt allerdings unter der Voraussetzung, dass diese Delegierten bis zum Ende des Krieges in den Lagern verblieben. Zehn Delegierte, unter ihnen Louis Haefliger (Mauthausen), Paul Dunant (Theresienstadt) und Victor Maurer (Dachau) erklärten sich zu einer solchen Mission bereit. Louis Haefliger verhinderte durch seinen persönlichen Einsatz die Sprengung des Lagers Mauthausen und rettete damit tausenden Gefangenen das Leben. Er wurde vom IKRK für sein eigenmächtiges Handeln verurteilt und erst 1990 durch den damaligen Präsidenten Cornelio Sommaruga rehabilitiert. Herausragend aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges sind darüber hinaus die Aktivitäten des IKRK-Delegierten Friedrich Born (* 1903; † 1963) für die jüdische Bevölkerung in Ungarn. Er rettete durch seinen Einsatz ca. 11.000 bis 15.000 Menschen das Leben und wurde am 5. Juni 1987 posthum als Gerechter unter den Völkern in die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem aufgenommen. Ein weiterer bekannter Delegierter des IKRK im Zweiten Weltkrieg war der Genfer Arzt Marcel Junod (* 1904; † 1961), dessen Erlebnisse in seinem Buch Kämpfer beidseits der Front nachzulesen sind.

Im Jahr 1944 erhielt das IKRK erneut den Friedensnobelpreis, der seit Beginn des Krieges nicht vergeben worden war. Nach Ende des Krieges organisierte das IKRK, in Zusammenarbeit mit verschiedenen nationalen Rotkreuz-Gesellschaften, Hilfsmaßnahmen in den vom Krieg betroffenen Ländern. In Deutschland wurde dies vor allem vom Schwedischen Roten Kreuz unter Leitung von Folke Bernadotte übernommen. 1948 veröffentlichte das IKRK einen Bericht des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz über sein Wirken während des Zweiten Weltkriegs (1. September 1939 - 30. Juni 1947).

Aus Elsenz gibt es in dieser Zeit leider nur sehr wenige Hinweise auf Aktivitäten. Dass sich einzelne Mitglieder des früheren Frauenvereins jedoch noch immer auf Hilfeleistungen spezialisiert hatten, zeigt uns u.a. ein Unterrichtsbuch von Ella Hockenberger aus dem Jahre 1942 „Amtliches Unterrichtsbuch über Erste Hilfe“ 18.Auflage.

Das rote Kreuz Elsenz im Frieden

Nach langer Dunkelheit, bedingt durch das nationalsozialistische Regime, der Unterdrückung der Bevölkerung durch Gesetze, Krieg und Armut, die Folgen des Krieges und der Währungsreform: Der Geist der Nächstenhilfe blieb in Elsenz. Und mit ihm die Bereitschaft, zu helfen. Zwar nicht der ersten Stunde, jedoch des im großen Frieden neubegründeten Vereinswillens zuzurechnen ist ein Erste Hilfe Kurs, der von Dr. Georg Fischer im Herbst 1952 veranstaltet wurde. Dieser Kurs gilt gemeinhin als Reinkarnation unseres heutigen Vereins.

Die ersten schriftlichen Unterlagen belegen im Frühjahr 1953 den ersten Vorstand Adolf Lehr und den Bereitschaftsführer Max Luchner.

Aus dem Protokoll des 40 jährigen Jubiläums ergibt sich folgender weiterer geschichtlicher Ablauf:

„... Im Februar 1954 stellte Adolf Lehr sein Amt als 1. Vorsitzender aus beruflichen Gründen zur Verfügung ( Studium als Zahnarzt). Nachfolger wurde Kamerad Karl Maier. Die Zahl der Mitglieder zu diesem Zeitpunkt belief sich auf 18 ersonen. Ein auf 14./15. August 1954 (warum so spät, weiß man nicht mehr!) geplantes Gründungs- und Werbefest wurde wegen schlechten Wetters abgesagt.

Damals mussten der 1. Vorsitzende Karl Maier und Schriftführer Peter Weihrauch bei strömendem Regen mit dem Motorrad sämtliche DRK-Vereine des Kreises Sinsheim anfahren, um die Veranstaltung abzusagen.

Am 28./29. August wurde dieses Fest unter Beteiligung aller Elsenzer Vereine mit Fest- und Fackelzug bei herrlichstem Wetter nachgeholt. Unter Leitung des Bereitschaftsführers Max Luchner wurde zusammen mit der Feuerwehr eine Schau-Übung durchgeführt.

Gemäß Protokoll über die Generalversammlung am 26.02.1956 setzte sich die damalige Vorstandschaft wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender - Karl Maier, 2. Vorsitzende - Inge Kistler, Bereitschaftsleiter - Oskar Bechtold, Bereitschaftsleiterin - Anna Kraut.

Der Verein umfasste 15 aktive und 12 passive Mitglieder.

Im August 1956 wurde zusammen mit der Bereitschaft Landshausen, mit der man ein sehr gutes Verhältnis hatte, in Hilsbach mit der dortigen Feuerwehr eine Schau-Übung durchgeführt.

Die Generalversammlung vom 16.03.1957 ergab folgende Besetzung der Vereinsführung:

1. Vorsitzender - Karl Maier, 2. Vorsitzender - Bruno Groß, Bereitschaftsleiter - Adolf Lehr, Bereitschaftsleiterin - Anna Kraut.

Am 30.01.1959 wurden gewählt:

1. Vorsitzender - Oskar Bechtold, 2. Vorsitzender - Adolf Lehr, Bereitschaftsleiter - Otto Heckert, Bereitschaftsleiterin - Anna Kraut.

Bereits am 05.03.1960 gab es wieder eine "Umstellung" der Vorstandschaft:

1. Vorsitzender - Adolf Lehr, 2. Vorsitzender - Oskar Bechtold, Bereitschaftsleiter - Adolf Lehr, Bereitschafts-leiterin - Anna Kraut.

Nach dieser Eintragung wurden bis zum 26.11.1965 leider keine Protokolle mehr geführt. An diesem Tag wurde wieder eine Generalversammlung abgehalten, bei der gewählt wurden:

1. Vorsitzender - Jakob Wächter, 2. Vorsitzender - Oskar Bechtold, 1. Bereitschaftsführer - Adolf Lehr, 2. Bereitschaftsführer - Manfred Utz. Der bisherige Bereitschaftsführer Max Luchner wurde zum Ehrenbereitschaftsführer ernannt.

Im Jahr 1966 wurden eine Blutspendeaktion am 07.04., Sanitätsdienste im Sinsheimer Schwimmbad am 05.06., ein Besuch bei der Anatomie Heidelberg am 07.08. sowie ein Erste-Hilfe-Kurs in Elsenz und ein Sanitätskurs mit Landshausen abgehalten.

1967 wurden Erste-Hilfe-Kurse mit Kindern der 7., 8. und 9. Klasse durchgeführt. Diese endeten mit einer Abschlussübung am 11.11. zusammen mit der Feuerwehr und der DRK-Bereitschaft.

Bei der Generalversammlung am 07.12.1967 wurden neu gewählt:

2. Bereitschaftsführer - Josef Nicklas und Bereitschaftsführerin - Karin Groß.

Ab 08.01.1968 wurden erneut Erste-Hilfe-Kurse abgehalten. Blutspendeaktionen wurden ab dem Jahr 1966 regelmäßig jährlich durchgeführt. Am 26.05.1968 ließ sich Adolf Lehr in Pfalzgrafenweiler zum Sanitäter-Ausbilder unterrichten. Am 26.05.1968 erreichten zwei Gruppen des Ortsvereins Elsenz den Bezirksentscheid beim Kreiswettbewerb.

Ab 29.11.1968 folgende Besetzung der Vorstandschaft:

1. Vorsitzender - Jakob Wächter, 2. Vorsitzender - Bruno Biniok, 1. Bereitschaftsführer - Heinz Müller, 2. Bereitschaftsführer - Werner Krieg, Bereitschaftsführerin - Karin Groß.

Am 09.11.1968 fand eine Schlussübung eines Erste-Hilfe-Kurses für 8. Klassen zusammen mit der Feuerwehr statt. Im Anschluss daran fand sofort ein neuer Erste-Hilfe-Kurs statt. Nach Abschlussprüfung im Februar 1969 wurde ein Erste-Hilfe-Kurs bei der Feuerwehr abgehalten.

Am 18.05.1969 wurden erneut 2 Gruppen beim Kreiswettbewerb gemeldet und zum Bezirksentscheid am 28.06.1969 zugelassen.

Besonders Adolf Lehr ist es zu verdanken, dass der DRK-Ortsverein in den Jahren 1966 - 1969 sich sehr aktiv zeigte. In diesen drei Jahren wurden neun Erste-Hilfe- sowie ein Sanitäts-Kurs allein in Elsenz durchgeführt. Nebenbei wurden aber auch noch Kurse in Hilsbach, Waldangelloch, Eichelberg, Tiefenbach und Landshausen abgehalten. Auch die Teilnahme der Gruppen beim Kreiswettbewerb kam durch Motivation und Ausbildung von Adolf Lehr zustande.

Bei der Blutspendeaktion 1970 konnte der 1.000ste Spender geehrt werden. Am 03.05.1970 beteiligten sich erneut zwei Gruppen beim Kreiswettbewerb. Am 30.10.1970 wurde eine Alarmübung mit der Feuerwehr abgehalten.

1971 wurde wieder ein Erste-Hilfe-Kurs (47 Teilnehmer!) abgehalten. Beim Kreisentscheid in Sinsheim erreichte eine Gruppe den 3. Platz. Die selbe Gruppe erhielt beim Bezirksentscheid mit dem Erringen des 1. Platzes das Leistungsabzeichen.

Bei der Generalversammlung am 12.11.1971 ergaben sich folgende Änderungen:

1. Vorsitzender - Jakob Wächter, 2. Vorsitzender - Alfred Ries, 1. Bereitschaftsführer - Josef Nicklas, 2. Bereitschaftsführer - Klaus Heyse, Bereitschaftsführerin und Schriftführerin - Marianne Höhn, Kassier - Klaus Benz.

Die Ortsgruppe zählte damals 20 aktive und 40 passive Mitglieder.

Dies änderte sich 1972 wie folgt:

2. Vorsitzender - Heinz Müller, 2. Bereitschaftsführer - Walter Haag, 2. Bereitschaftsführerin - Emilie Neff.

30 aktive und 30 passive Mitglieder.

Am 08.01.1973 begann Adolf Lehr einen Sanitätskurs, der am 22.03.1973 mit einer Übung endete. Im März, April und Mai konnte eine Gruppe beim Kreiswettbewerb das Leistungsabzeichen in Silber erringen. Die diesjährige Generalversammlung besetzte einige Ämter neu:

2. Vorsitzender - Rudi Thomaier, Schriftführerin - Gabi Schleyer. Im Dezember besichtigte man erneut die Anatomie Heidelberg.

Im März 1974 beteiligten sich zwei Gruppen beim Wettbewerb in Bad Wimpfen. Im Herbst wurden Erste-Hilfe-Kurse für Realschüler und Erwachsene abgehalten. Im Dezember wurde einer Gruppe bei der Nikolausfeier in Heilbronn erneut das silberne Leistungsabzeichen verliehen.

Bis zur Generalversammlung am 13.01.1977 ist wiederholt eine Lücke im Protokollbuch. Neue Vorstandschaft:

1. Vorsitzender - Josef Nicklas, 2. Vorsitzender - Rudi Thomaier, 1. Bereitschaftsführer - Walter Haag, 2. Bereitschaftsführer - Edgar Günther, Bereitschaftsführerin - Gabi Schleyer.

Im Januar wurde ebenfalls wieder ein Erste-Hilfe-Kurs begonnen. Danach wurden bis ins Jahr 1986 keine Aufzeichnungen mehr vorgenommen

Bei der Generalversammlung am 04.04.1986 wurden gewählt:

1. Vorsitzender - Josef Nicklas, 2. Vorsitzender - Roland Pisot, 1. Bereitschaftsführer - Edgar Günther, 2. Bereitschaftsführer - Bernd Dittrich, 1. Bereitschaftsführerin - Ramona Günther-Kayser, 2. Bereitschaftsführerin - Petra Riecker.

Im Jahr 1987 beteiligte sich der Ortsverein bei der EWG-Butteraktion. Drei Tage später kam es bei der Generalversammlung zum Eklat: Bereitschaftsführerin und Stellvertreterin legten ihre Ämter nieder und traten aus dem Verein aus. Der Bereitschaftsführer und sein Stellvertreter stellten ebenfalls ihre Ämter zur Verfügung.

Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 15.05. wurde dann eine auf die notwendigsten Ämter begrenzte Vorstandschaft gewählt:

1. Vorsitzender - Josef Nicklas, 2. Vorsitzender - Roland Pisot, Bereitschaftsführer - Uwe Hochholdinger, Bereitschaftsführerin - Inge Barth, Stellvertretende Bereitschaftsführerin - Ulla Schanz, Schriftführerin - Yvonne Hochholdinger.

In den Jahren danach wurden die obligatorischen Dienste bei Sportveranstaltungen, Elsenzer Festen sowie Blutspendeaktionen, Haussammlungen, Altkleider- und Altpapiersammlungen u. ä. abgeleistet.

Die Neuwahlen bei der Hauptversammlung am 26.04.1990 ergaben folgende Besetzung bzw. Änderung:

Für Yvonne Hochholdinger wurde Tanja Hockenberger Schriftführerin, welche zusammen mit Ulla Schanz auch zur Jugendleiterin bestellt wurde. Diese Vorstandschaft besteht auch noch im Jubiläumsjahr....“

Seit dem Jahr 1990 existieren lückenlose Protokolle der Tätigkeiten des Ortsvereins Elsenz. Hieraus einige Stilblüten aus dieser Zeit:

26.April 1990- Hauptversammlung Bürgersal, Rathaus Elsenz:

Bericht über insgesamt 1478 Arbeitsstunden; über eine Haus- und Straßensammlung, je zwei Altkleider-und Altpapiersammlungen, einem zweitätigen Grillfest, einem Stand bei der Elsenzer Kerwe und Sanitätsdienste beim Landesturnfest in Heilbronn.

Bei den Neuwahlen wurden gewählt: 1.Vorsitzender Josef Nicklas; 2.Vorsitzender Roland Pisot; Kassier Georg Bender; Bereitschaftsführer Uwe Hocholdinger, Bereitschaftsführerin Inge Barth; Schriftführerin Tanja Hockenberger

23.April 1991- Hauptversammlung Bürgersal, Rathaus Elsenz:

Bericht über insgesamt 2718 Arbeitsstunden; über verstärkte Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit und einem Erste Hilfe Kurs neben den eigentlichen Aufgabengebieten.

Keine Neuwahlen.

14.Januar 1992- Hauptversammlung Bürgersal, Rathaus Elsenz:

Bericht über insgesamt 2978 Arbeitsstunden; über ein bevorstehendes Vereinsjubiläum (40 Jahre); über obligatorische Sanitätsdienste und Lehrgänge bei verschiedenen Vereinen in Elsenz. Über eine hervorragende Jugendarbeit. Über einen sehenswerten DRK – Kerwestand, dem Besuch bei der Anatomie in Heidelberg und einem denkenswerten Abendessen in Dielheim. Über eine „Gerichtsverhandlung“ nach einer kirchlichen Trauung und dem Urteilsspruch „Lebenslänglich“.

9.Februar 1993- Hauptversammlung Bürgersal, Rathaus Elsenz:

Bericht über insgesamt 3470 Arbeitsstunden; über ein sehr gut verlaufendes Vereinsjubiläum, über erhebliche Anschaffungen für die Aus- und Weiterbildung und über einen finanziell gut aufgestellten Verein. Mit ersten Gesprächen über eine Planung und ersten Terminen für ein neues Vereinsheim. Mit finanziellen Zusagen vom Ortsvorsteher und dem Kreisverband.

Bei den Neuwahlen wurden gewählt: 1.Vorsitzender Josef Nicklas; 2.Vorsitzender Roland Pisot; Kassier Georg Bender; Bereitschaftsführer Bernd Dittrich, Bereitschaftsführerin Erika Bloch; Schriftführerin Tanja Hockenberger

6.Februar 1996- Hauptversammlung Bürgersal, Rathaus Elsenz:

Bericht über insgesamt 5904 Arbeitsstunden; über 14 neue Bereitschaftsmitglieder; über eine fünftätige Reise nach Berlin, über unzählige Turnstunden mit unzähligen Verletzungen für den Gaudi- Turn Auftritt; über einen neuen Besuch bei der Anatomie; über zwei Altkleidersammlungen, zwei Altpapiersammlungen, über zwei Blutspendetermine.

Bei den Neuwahlen wurden gewählt: 1.Vorsitzender Josef Nicklas; 2.Vorsitzender Uwe Hocholdinger; Kassier Sandra Ledermann; Bereitschaftsführer Bernd Dittrich, Schriftführerin Tanja Hockenberger

9.Februar 1999- Hauptversammlung Bürgersal, Rathaus Elsenz:

Bericht über insgesamt 4608 Arbeitsstunden; über zwei Übungen mit der freiwilligen Feuerwehr, über das enttäuschende Verhalten einiger Mitglieder während des Baus des Vereinsheims, über einen Ausflug zu den „Körperwelten“ in Mannheim.

Bei den Neuwahlen wurden gewählt: 1.Vorsitzender Josef Nicklas; 2.Vorsitzender Uwe Hocholdinger; Kassier Sandra Ledermann; Bereitschaftsleiter Bernd Dittrich, Bereitschaftsleiterin Melanie Veith; Schriftführerin Tanja Hockenberger

29.Februar 2000- Hauptversammlung

Bericht über insgesamt 3877 Arbeitsstunden; über eine große Umtauschaktion von Verbandsmaterialien; über ein zweitätiges Grillfest am See, über einen Ausflug u.a. zu einer Sommerrodelbahn,über ein schleppend verlaufendes Bauvorhaben.

20.Februar 2001

Ausscheiden des 1.Vorsitzenden Josef Nicklas nach 25 Jahren Vorstandsschaft.

16.April 2002- Hauptversammlung

Über eine erste Hauptversammlung im neuen Vereinsheim; Bericht über insgesamt 2555 Arbeitsstunden; über ein klatschnasses Grillfest im Juli; über einen Besuch von Angela Merkel und unserer Hilfe dabei; über Ernstfälle und Gedöns, über eine Übung mit der Feuerwehr am Kindergarten und einen abschließenden Blutspendetermin. Über die Ernennung von Josef Nicklas zum Ehrenmitglied.

9.März 2004- Hauptversammlung

Über einen Arbeitseinsatz von 5079 Stunden; über eine erfolgreiche Teilnahme vieler aktiven bei Erste Hilfen Lehrgängen, bei Sanitätsausbildungen. Über einen Glühweinstand beim Adventsingen; über eine Dienstfreizeit der Aktiven auf der Bühler Höhe, der unvergesslich blieb. Über chronischen Geldmangel, bedingt durch die Bauarbeiten.

Bei den Neuwahlen wurden gewählt: 1.Vorsitzender Melanie Veith; 2.Vorsitzender Liliane Strenz; Kassier Sandra Ledermann; Bereitschaftsleiter Michael Dittrich, Bereitschaftsleiterin Melanie Mayer; Schriftführerin Tanja Hockenberger

8.März 2005- Hauptversammlung

Über einen Arbeitseinsatz von 4840 Stunden; über das Angebot „Bella Italia“, über die 1.Halloween Bar“, über eine Dienstfreizeit im Allgäu mit Hüttenzauber und Gaudi. Besuch bei der Anatomie Heidelberg; Bauarbeiten ohne Ende mit dem lobenden Vermerk, bisher ohne Schulden gebaut zu haben.

Dienststunden im Vereinsjahr 2004

Bereitschaftsabende (29) 775 Stunden

Vorstandschaftssitzungen (7) 121 Stunden

Bau / dienstags (17) 330 Stunden

Bau / Sondereinsätze 74 Stunden

Sitzungen Festausschuss (3) 56 Stunden

Sitzungen Jubiläumsausschuss (3) 34 Stunden

Dienstfreizeit Allgäu 960 Stunden

Jahreshauptversammlung für 2003 36 Stunden

Altpapiersammlungen (2) 94 Stunden

Haussammlung (1) 10 Stunden

Wandertage 240 Stunden

Dorffest Elsenz 730 Stunden

Gauditurnier 106 Stunden

Dorffest Tiefenbach 128 Stunden

Kerwe Elsenz 210 Stunden

Abschlussübung mit Feuerwehr 24 Stunden

Blutspendetermin 243 Stunden

Dienstliche Freizeitveranstaltungen 259 Stunden

(Geburtstage, Heizölbänd, Anatomie usw.)

Sportveranstaltungen FV Elsenz 160 Stunden

Adventssingen 40 Stunden

Schulungen/Fortbildung 210 Stunden

Dienststunden 2004 gesamt 4.840 Stunden

14.März 2006- Hauptversammlung

Über einen Arbeitseinsatz von 2750 Stunden; über das erste Weißwurstfrühstück; über ein Grillfest, welches nur einen Tag lang ging und Erfolg bescherte; über eine Hubertusfeier; über ein verfehltes Bauziel.

Dienststunden im Vereinsjahr 2005

Bereitschaftsabende (20) 203 Stunden

Vorstandschaftssitzungen (4) 76 Stunden

Bau / dienstags (20) 147 Stunden

Bau / Sondereinsätze Außenbereich 54 Stunden

Sitzungen Festausschuss (6) 67 Stunden

Sitzungen Jubiläumsausschuss (6) 96 Stunden

Jahreshauptversammlung für 2004 16 Stunden

Tag der offenen Tür Firma Stamm 193 Stunden

Weißwurstfrühstück 202 Stunden

Altpapiersammlungen (2) 124 Stunden

Haussammlung (1) 10 Stunden

Wandertage 120 Stunden

Grillfest am See 405 Stunden

Gauditurnier 82 Stunden

Kerwe Elsenz 35 Stunden

Abschlussübung mit Feuerwehr 36 Stunden

Hubertusfeier Hegering Eppingen 141 Stunden

Aus- und Fortbildung (z.b. Defi-Kurs) 55 Stunden

Dienstliche Freizeitveranstaltungen 265 Stunden

(z.B. Sommerprogramm, Vereinsschießen usw.)

Sportveranstaltungen FV Elsenz 112 Stunden

(16 Spiele, 1 AH-Turnier)

Adventssingen 58 Stunden

Blutspendetermin 253 Stunden

Dienststunden 2005 gesamt 2.750 Stunden

Veranstaltungen und Dienststunden im Vereinsjahr 2006

Bereitschaftsabende (28) 293 Stunden

  • 10.01., 17.01., 24.01., 25.04, 02.05., 09.05., 16.05., 23.05., 30.05., 06.06., 13.06., 20.06., 11.07., 18.07., 25.07., 12.09., 19.09., 26.09., 10.10., 17.10., 24.10., 31.10., 07.11., 14.11., 21.11., 28.11., 05.12. und 11.12.2006

JRK-Gruppenabende (31) 162 Stunden

Vorstandschaftssitzungen (2) 49 Stunden

  • 13.09. und 08.11.2006

Sitzungen Festausschuss (5) 40 Stunden

  • 08.02., 15.02., 22.02., 01.03. und 07.06.2006

Vor- und Nachbereitung Jubiläum

- Sitzungen

  • 07.02., 14.02., 21.02., 28.02., 07.03., 21.03. und 28.03.2006 178 Stunden

- Aufbau 03. – 07.04.2006 426 Stunden

- Abbau 10. – 12.04.2006 174 Stunden

- Nachbesprechung 18.04.2006 30 Stunden

Jubiläumsveranstaltungen 07. – 09.04.2006 685 Stunden

Jahreshauptversammlung für 2005 am 14.03.2006 28 Stunden

Altpapiersammlungen am 25.03. und 07.10.2006 132 Stunden

Haussammlung 10. – 16.04.2006 10 Stunden

Wandertage 03./04.06.2006 120 Stunden

Dorffest 02./03.07.2006 376 Stunden

Gauditurnier 29./30.07.2006 84 Stunden

Abschlussübung mit Feuerwehr 28.10.2006 32 Stunden

Aus- und Fortbildung

Notfalltraining / Reanimation am 30.09.2006 40 Stunden

Erste Hilfe am Kind 07.10. und 14.10.2006 160 Stunden

Rettungssanitäter Melanie Mayer August – Dezember 460 Stunden

Sportplatzdienste FV Elsenz 104 Stunden

  • 05.03., 19.03., 09.04., 23.04., 07.05., 21.05., 03.09., 01.10., 15.10., 21.10., 05.11., 19.11., 03.12. und 10.12.2006,
  • AH-Turnier am 10.06.2006

Dienstliche Freizeitveranstaltungen 328 Stunden

Winterfeier 21.01, Geburtstag Vera Benz 31.01., Pokalschießen 07.05.,

Tennis-Grümpelturnier 18. – 21.06., Sommerprogramm im August und

Geburtstagsfeier Sandra Ledermann 19.12.2006, JRK-Ausflug

Elsenzer Weihnachtsmarkt am 09.12.2006 32 Stunden

Adventssingen am 17.11.2006 54 Stunden

Blutspendetermin am 28.12.2006 246 Stunden

Dienststunden 2006 gesamt 4.283 Stunden

Veranstaltungen und Dienststunden im Vereinsjahr 2007

Bereitschaftsabende (40) 482 Stunden

  • 09.01., 16.01., 23.01., 30.01., 06.02., 13.02., 27.02., 06.03., 20.03., 27.03., 10.04., 17.04., 24.04., 08.05., 15.05., 22.05., 29.05., 05.06., 12.06., 19.06., 26.06., 03.07., 10.07., 17.07., 24.07., 11.09., 18.09., 25.09., 09.10., 16.10., 23.10., 30.10., 06.11., 13.11., 20.11., 27.11., 04.12., 11.12. und 18.12.2007

JRK-Gruppenabende ( 15 ) 150 Stunden

JRK-Filmnacht 130 Stunden

JRK-Ausflüge, sonstige „Events“ 65 Stunden

Vorstandschaftssitzungen (2) 49 Stunden

  • 13.03. und 10.07.2007

Jahreshauptversammlung für 2006 am 03.04.2007 28 Stunden

Altpapiersammlungen am 21.04. und 20.10.2007 148 Stunden

Haussammlung 09. – 15.04.2007 10 Stunden

Wandertage 02./03.06.2007 145 Stunden

Elsenzer Seetage 27.-29.07.2007 150 Stunden

Sanitätsdienste außerhalb Elsenz 67 Stunden

  • (11.03., 26.08., 09.09., 15./16.09., 23.12.)

Aus- und Fortbildung

Notfalltraining / Reanimation am 10.10. und 05.12.07 40 Stunden

Erste-Hilfe-Kurs am 24.03. und 31.03.07 120 Stunden

Sportplatzdienste FV Elsenz 120 Stunden

  • 04.03., 18.03., 01.04., 29.04., 13.05., 26.05., 09.09., 23.09., 03.10., 07.10., 27.10., 18.11. und 09.12.2007, AH-Turnier am 09.06.2006

Dienstliche Freizeitveranstaltungen 186 Stunden

Winterfeier 06.01, Pokalschießen 16.06.,

Sommerprogramm im August/September

Elsenzer Kerwe / Bar am 27./28.10.2007 136 Stunden

Adventssingen am 16.12.2007 62 Stunden

Blutspendetermin am 28.12.2007 226 Stunden

Dienststunden 2007 gesamt 2.314 Stunden

Veranstaltungen und Dienststunden im Vereinsjahr 2008

Bereitschaftsabende (35) 421 Stunden

  • 08.01., 15.01., 22.01., 29.01., 12.02., 19.02., 26.02., 04.03., 11.03., 25.03., 01.04., 08.04., 22.04., 29.04., 06.05., 27.05., 10.06., 17.06., 24.06., 15.07., 22.07., 09.09., 16.09., 23.09., 30.09., 07.10., 14.10., 21.10., 04.11., 11.11., 18.11., 25.11., 02.12., 09.12. und 16.12.2008

JRK-Gruppenabende ( 32 / 16 x 2 Gruppen je 45 min.) 240 Stunden

JRK-Kino-Abend (04.11.) 48 Stunden

Dorf-Putzete, sonstige „Events“ (05.04, u.a.) 78 Stunden

Vorstandschafts-Sitzungen (2) 49 Stunden

Festausschuss-Sitzungen (2) 24 Stunden

Jahreshauptversammlung für 2007 am 15.04.2008 27 Stunden

Altpapiersammlungen am 26.04. und 18.10.2008 156 Stunden

Haussammlung 2008 10 Stunden

8. Elsenzer Dorffest 05./06.07.2008 385 Stunden

Sanitätsdienste außerhalb Elsenz 258 Stunden

  • (30.05., 12.07., 30./31.07., 03.08., 09.-11.08., 04.10.)

Sanitätsdienste Gaudi-Turnier (25. – 27.07.08) 124 Stunden

Hauptübung mit Feuerwehr (11.10.08) 20 Stunden

Aus- und Fortbildung

Fachvortrag Diabetes / Dr. Linke 66 Stunden

JET-Partner

Sportplatzdienste FV Elsenz 112 Stunden

  • 09.03., 06.04., 20.04., 12.05., 18.05., 17.08., 24.08., 07.09., 21.09., 05.10., 25.10., 02.11., 16.11. und 23.11.08

Dienstliche Freizeitveranstaltungen 762 Stunden

Winterfeier, Vereinspokalschießen

Sommerprogramm im August/September

Dienstfreizeit Todtmoos

Elsenzer Kerwe / Bar am 25.10.2008 162 Stunden

Weißwurstfrühstück am 09.11.2008 214 Stunden

Adventssingen am 14.12.2008 58 Stunden

Blutspendetermin am 30.12.2008 241 Stunden

Dienststunden 2008 gesamt 3.455 Stunden

 

Danke an alle aktiven und passiven Mitglieder, die unseren Verein in einer solch aufopfernden Weise tragen.